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USA stützen den Yen: Deviseninterventionen mit Japan nach 40-Jahres-Tief

USA unterstützen Japan beim Yen: Nach einem 40-Jahres-Tief bestätigen Finanzminister Bessent und Katayama koordinierte Deviseninterventionen. Hintergründe: Zinsgefälle und Finanzierung über FIMA-Repo.

Von IT-Boltwise · · 6 min Lesezeit

USA stützen den Yen: Deviseninterventionen mit Japan nach 40-Jahres-Tief

WASHINGTON / LONDON (IT BOLTWISE) – DieUSAwollen Japan erstmals seit 2011 mit einer großen Devisenintervention beim Yen helfen. US-Finanzminister Scott Bessent bestätigte Interventionen zugunsten des Yens in enger Abstimmung mit dem japanischen Finanzministerium und der Notenbank. Japans Finanzministerin Satsuki Katayama begründet die Aktion mit zu hoher Volatilität und ungeordneten Bewegungen. Der Yen hatte zuvor ein 40-Jahres-Tief erreicht, soll sich aber nach der Maßnahme wieder erholt haben. USA stützen den Yen: Deviseninterventionen mit Japan nach 40-Jahres-Tief (Foto: IT BOLTWISE)🧠 KI & Robotik auf Google News abonnierenDie besten Bücher rund um KI & Robotikpräsentiert vonAmazon!Unsere täglichen KI-News von IT Boltwise® beiLinkedInabonnieren!KI-Meldungen bequem viaTelegramoder perNewslettererhalten!IT Boltwise® beiFacyoderInstaals Fan markieren und abonnieren!RSS-Feed 2. 0von IT Boltwise für KI-News speichern!Der Yen zeigt nach einem 40-Jahres-Tief wieder Anzeichen der Gegenwehr, und zwar nicht nur über japanische Maßnahmen. Laut US-Finanzminister Scott Bessent beteiligen sich die Vereinigten Staaten an einer großen, abgestimmten Devisenintervention zur Stützung des japanischen Yens. Bessent bestätigte Interventionen zugunsten des Yens vom Freitag, koordiniert mit dem japanischen Finanzministerium sowie der Notenbank. Für Japan ist das in dieser Größenordnung der erste gemeinsame Kraftakt seit 2011, als die G-7-Staaten nach dem Erdbeben in Japan den Yen stützten. Technisch betrachtet geht es bei solchen Eingriffen weniger um ein „Trading“ einzelner Minuten als um Signalwirkung und Liquiditätssteuerung im Devisenmarkt. Die US-Regierung verkauft dabei laut der im Artikel beschriebenen Vorgehenslogik Euro, um Yen zu kaufen, und damit dieAngebots-Nachfrage-Relation im Markt kurzfristig zu verschieben. Genau diese Mechanik passt zu der Beobachtung, dass der Yen vor dem Eingriff zeitweise fast 164 Yen je Dollar erreicht hatte, während er sich im asiatischen Nachmittagshandel am Montag auf rund 156 Yen je Dollar erholt zeigte. Dass eine frühere Intervention aus Japans eigenen Mitteln im Mai keine nachhaltige Wirkung entfalten konnte, ist ein Hinweis darauf, wie wichtig die Kombination aus Timing, Volumen und glaubwürdiger Wiederholungsbereitschaft ist. Im Hintergrund liegt zudem ein klassischer Treiber für Währungskurse: das Zinsgefälle zwischen den Ländern, das Kapitalströme in Richtung höherer Renditen lenkt. Der Artikel ordnet das in einen Zeitraum ein, in dem die Federal Reserve die Leitzinsen deutlich anhob, während die Bank of Japan lange bei Null- und Negativzinsen blieb. Aus Sicht vieler Marktteilnehmer bedeutet das, dass Anleger eher in dieUSAwechseln, weil dort höhere Erträge möglich sind. Diese Erwartung drückt auf den Yen und stabilisiert gleichzeitig den Dollar. Nachdem der Dollar 2022 nahe an 150 Yen gestiegen war, folgte laut Darstellung sowohl 2024 als auch 2026 eine erneute Hochphase, die den Abwärtsdruck auf die japanische Währung weiter verstärkte. Zusätzlich wirkt eine Reihe makroökonomischer Belastungen direkt auf die japanische Wirtschaft, wodurch die politische Motivation für stabile Wechselkurse zunimmt. Besonders stark ist der Importkanal: Japan ist auf die Einfuhr von Öl und Flüssiggas aus dem Mittleren Osten angewiesen, deren Preise nicht nur gestiegen seien, sondern auch stark schwankten. Wenn der Yen schwach ist, werden diese Importrechnungen in lokaler Währung größer, und Unternehmen sowie Verbraucher spüren die Volatilität oft schneller als bei rein binnenwirtschaftlichen Preistreibern. Dazu kommt, dass die Interventionen auch geopolitische und fiskalische Nebenwirkungen haben: Der Artikel nennt als US-Sorge, Japan könnte Teile seiner umfangreichen Bestände an US-Staatsanleihen verkaufen, um mit Dollarerlösen Yen zu kaufen. Das könnte den Aufwärtsdruck auf amerikanische Staatsanleihen verstärken und damit Zinsen sowie den Finanzierungsspielraum des US-Staates belasten. Für die Umsetzung ist entscheidend, wie Japan kurzfristig an die für Interventionen nötige Gegenwährung kommt. Laut Japans Finanzministerin Satsuki Katayama wird Japan für künftige Eingriffe Dollar über eine noch aus der Pandemiezeit stammendeKreditfazilität der Federal Reserve beschaffen. Die sogenannte FIMA-Repo-Fazilität erlaubt es ausländischen Zentralbanken, sich vorübergehend Dollar zu beschaffen, indem sie US-Staatsanleihen an ein Konto der Federal Reserve für Offenmarktgeschäfte verkaufen und sich verpflichten, die Papiere später im Rahmen eines Rückkaufgeschäfts wieder zu erwerben. Die Laufzeit kann entweder einen Tag oder sieben Kalendertage betragen, was zu dem passt, was Deviseninterventionen in der Regel benötigen: ausreichende Flexibilität, ohne langfristig die Bilanzstruktur der Notenbank zu verändern. Bessent sagte zudem auf der Plattform X, er werde die Fed ermuntern, die bislang wenig genutzte Repo-Fazilität auszuweiten. Auch der politische Kontext spielt in dem beschriebenen Szenario eine Rolle. Der Artikel verweist darauf, dass ein schwacher Yen PräsidentDonald Trumps Ziel widersprechen kann, den Dollar zu schwächen, um Exporte zu beflügeln. Gleichzeitig erschwert ein fester oder fester wirkender Dollar Japan die Finanzierung von Investitionsprojekten in denUSA, die die japanische Regierung zur Lockerung vonHandelshemmnissen in Aussicht gestellt hatte. Dass Interventionen dabei zugleich innenpolitisch und wirtschaftlich vermittelbar sein müssen, zeigt sich an der Aussage Trumps vor Journalisten an Bord der Air Force One: Er habe gesagt, Japan habe um Hilfe gebeten, und die Vereinigten Staaten stünden dem Wunsch gerne nach, „mit Ausnahme natürlich von Pearl Harbor“. Für die operative Kommunikation vor Märkten ist das eine nicht zu unterschätzende Komponente, weil Wechselkurse nicht nur auf Fundamentaldaten, sondern auch auf Erwartungsmanagement reagieren. 💳Amazon-Kreditkarte mit 2. 000 Euro Limit bestellen!🔥Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!🎉Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!53 BewertungenPlantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g. 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Quelle: it-boltwise.de

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