USA: Supreme Court bestätigt Verbot von trans Athletinnen in Frauenteams
Das Oberste Gericht erlaubt Bundesstaaten wie West Virginia und Idaho, trans Mädchen und Frauen aus dem Frauensport auszuschließen. Für Donald Trump ist das ein Sieg. Quelle: DIE ZEIT, AFP,darAktualisiert am. . .
Das Oberste Gericht erlaubt Bundesstaaten wie West Virginia und Idaho, trans Mädchen und Frauen aus dem Frauensport auszuschließen. Für Donald Trump ist das ein Sieg. Quelle: DIE ZEIT, AFP,darAktualisiert am 30. Juni 2026, 17:00 UhrIhr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://zon-speechbert-production. s3. eu-central-1. amazonaws. com/articles/bb8f6bab-0a4e-408f-a984-7f2f1381f7b0/full_33ab2bd6f0ca8191078b20223249486a9cbe8470f5fc6ce9cb012c5e78750ef6196538c4423bbbdb653b7933564bd1c8. mp35KommentareDas Urteil gilt als Sieg für US-Präsident Donald Trump. © Kevin Lamarque/ ReutersDas Oberste Gericht derUSAhat Bundesgesetze bestätigt, wonach trans Sportlerinnen aus dem Frauen- und Mädchensport an Schulen und Hochschulen ausgeschlossen werden dürfen. Der Supreme Court wies Einwände zurück, wonach die Gesetze gegen die Verfassung und Bürgerrechte verstoßen, weil sie trans Menschen diskriminieren. Das Urteil erlaubt Bundesstaaten wieWest Virginiaund Idaho entsprechende Ausschluss-Regeln für öffentliche Schulen und Hochschulen. Das Urteil gilt als Sieg für Präsident Donald Trump, der im Februar 2025 ein Dekret für den Ausschluss von trans Frauen aus dem Frauensport unterzeichnet hatte. Die Richter desSupreme Courthoben Entscheidungen unterer Gerichte mit ihrem Urteil auf. Diese hatten den Gesetzen Diskriminierung gegen trans Schülerinnen attestiert. In den Gesetzen inIdahound West Virginia heißt es, öffentliche Schulen und Universitäten müssten Sportmannschaften nach »biologischem Geschlecht« unterteilen. Demnach dürften »Schüler männlichen Geschlechts« nicht in weiblichen Teams Sport treiben. In 25 weiteren US-Staaten gibt es ähnliche Gesetze. Richter gespaltenDas Gericht entschied einstimmig, dass die Gesetze der Bundesstaaten nicht gegen das sogenannte Bürgerrechtsgesetz »Title IX« verstoßen, das Diskriminierung im Bildungswesen »auf Grundlage des Geschlechts« verbietet. In Bezug auf die Frage, ob die Gesetze auch gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des 14. Verfassungszusatzes verstoßen, waren die Richterinnen und Richter jedoch gespalten: Die sechs konservativen Richterinnen und Richter widersprachen dem. US-Präsident Donald Trump hatte im Februar ein Dekret unterzeichnet, das trans Menschen von der Teilnahme am Frauensport ausschließen soll, insbesondere an öffentlichen Schulen undHochschulen. Bildungseinrichtungen droht seitdem der Entzug von Bundesmitteln, wenn sie trans Athletinnen und Athleten erlauben, in Teams anzutreten, die nicht ihrem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht entsprechen. Auch Schulen, die trans Menschen Zugang zu Umkleideräumen gewähren, die nicht mit dem Geburtsgeschlecht übereinstimmen, könnten sanktioniert werden. Vergangenen Juli hatte auch das Nationale Olympische und Paralympische Komitee (USOPC) derUSAhat trans Frauen die Teilnahme an olympischen Sportartende facto verboten. Auch hier wurde Bezug auf das Dekret von Trump genommen.