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USA treiben Plan zur Vereinigung Libyens voran

WASHINGTON/BENGASI (dpa-AFX) - Die USA treiben einen Plan voran zur Vereinigung der verfeindeten Regierungen im Osten und Westen Libyens. US-Außenminister Marco Rubio empfing in Washington Saddam Haftar

Von dpa-AFX · · 3 min Lesezeit

USA treiben Plan zur Vereinigung Libyens voran

WASHINGTON/BENGASI (dpa-AFX) - Die USA treiben einen Plan voran zur Vereinigung der verfeindeten Regierungen im Osten und Westen Libyens. US-Außenminister Marco Rubio empfing in Washington Saddam Haftar, Sohn des libyschen Kommandeurs Chalifa Haftar. Die beiden hätten Bemühungen besprochen, das faktisch gespaltene Land politisch, militärisch und wirtschaftlich zu vereinen, teilte das US-Außenministerium am Montag nach dem Treffen mit. Saddam Haftar ist der jüngste Sohn von Chalifa Haftar, Kommandeur der selbst ernannten Libyschen Nationalarmee (LNA). Diese versuchte zuletzt 2020, die Hauptstadt Tripolis im Westen einzunehmen. Es wird vermutet, dass Saddam eines Tages die Nachfolge des heute 82 Jahre alten Vaters antreten könnte. Während Haftar mit seiner Familie und Verbündeten vor allem den Osten und Süden des Landes beherrscht, sitzt in Tripolis die Regierung von Abdel Hamid Dbaiba. Jahrelanger Bürgerkrieg, Ringen um Macht und RessourcenSeit dem Sturz des Langzeitherrschers Muammar al-Gaddafi 2011 tobte in Libyen jahrelang ein Bürgerkrieg. Bis heute ringen die beiden Regierungen, unzählige Milizen sowie ausländische Staaten um Ressourcen und Macht in dem ölreichen Wüstenstaat. Kritiker befürchten, dass eine Einigung mit Beteiligung der Haftar- und der Dbaiba-Familien die bestehenden Machtstrukturen in Ost und West nur weiter verfestigen würde. Konkrete Details zu den Plänen der US-Regierung sind bisher nicht bekannt. Die Vereinten Nationen bemühen sich seit Jahren vergeblich darum, die politischen Konflikte im Land zu überwinden und einen Wandel anzustoßen. Mehrere Versuche, landesweite Wahlen abzuhalten, scheiterten. Seit 2020 gilt eine Waffenruhe, die Sorge vor neuen Kämpfen besteht aber weiter. Der Konflikt wird auch von Russland, den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Türkei befeuert. US-Präsident Donald Trump wolle den Konflikt lösen und im Fall einer Einigung auch eine Zeremonie in Washington ausrichten, sagte sein Berater für afrikanische und arabische Länder, Massad Boulos, kürzlich in einem Interview. Das Land, das Volk und die Institutionen in Libyen sollten wieder geeint werden, sagte Boulos dem Nachrichtensender Al-Hadath. Kritiker fürchten auch, dass Bemühungen der UN durch die US-Initiative untergraben werden könnten. /jot/DP/stwSpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere ChancenRaumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben. Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen. Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA. In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren. Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Markt die versteckten Gewinner entdeckt!

Quelle: finanznachrichten.de

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