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USA wollen für Visa Online-Aktivitäten noch stärker prüfen | Kleine Zeitung

Laut US-Berichten soll die neue Regelung vor allem ausländische Journalisten betreffen. Visa-Antragsteller müssen die Einstellungen ihrer Social-Media-Konten von "privat" auf "offen" umstellen.

Von Kleine Zeitung GmbH · · 2 min Lesezeit

USA wollen für Visa Online-Aktivitäten noch stärker prüfen | Kleine Zeitung

Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. PolitikLaut US-Berichten soll die neue Regelung vor allem ausländische Journalisten betreffen. Visa-Antragsteller müssen die Einstellungen ihrer Social-Media-Konten von "privat" auf "offen" umstellen. © Fotoliavor 39 Minuten7. August 2026 um 03:54Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will bei der Visa-Vergabe die Überprüfung der Online-Aktivitäten von Antragstellern offenbar ausweiten. Die Überprüfung von Instagram-Konten und ähnlicher Netzwerke solle auf weitere Visa-Kategorien ausgedehnt werden, unter anderem auf ausländische Journalisten, berichtete "The Daily Signal". Regierungssprecherin Karoline Leavitt teilte am Donnerstag auf ihrem X-Konto den entsprechenden Artikel - ohne ihn explizit zu bestätigen. "The Daily Signal" berief sich auf interne Regierungsunterlagen, in denen die neuen Pläne dargelegt würden. Demnach sollen Visa-Antragsteller die Einstellungen ihrer Social-Media-Konten von "privat" auf "offen" umstellen müssen. Visa-Antragssteller sollen Online-Aktivitäten offenlegenAuf eine Anfrage der Nachrichtenagentur AFP zu dem Bericht erklärte ein Sprecher des US-Außenministeriums, das Ministerium überprüfe ständig die Verfahren zur Visa-Vergabe. "Bei der Überprüfung der Online-Präsenz geht es darum, dass Antragsteller ihre Berechtigung für ein Visum nach US-Recht nachweisen und sichergestellt wird, dass keine Person ein Risiko für die Sicherheit der Vereinigten Staaten darstellt. "Die USA verlangen bereits jetzt von Antragstellern für verschiedene Visa-Kategorien, ihre Online-Konten öffentlich zugänglich zu machen. Dazu zählen beispielsweise Studentenvisa. Laut "The Daily Signal" soll die Regelung nun unter anderem auch auf ausländische Medienvertreter ausgeweitet werden. Aufenthaltsdauer soll begrenzt werdenDie Trump-Regierung hatte erst im vergangenen Monat angekündigt, die Aufenthaltsdauer ausländischer Journalisten und Studenten in den USA zu begrenzen. Die Studentenvisa für Ausländer sollen demnach künftig auf maximal vier Jahre befristet werden. Ausländische Journalisten sollen höchstens 240 Tage in den USA bleiben dürfen, können aber Verlängerungen beantragen. In Kürze werden zudem verschärfte Einreiseregeln unter anderem für deutsche und österreichische Touristen erwartet. Auch diese Reisenden sollen nach Plänen vom Jahresbeginn dann ihre Nutzung von Online-Netzwerken offenlegen müssen.

Quelle: kleinezeitung.at

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