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Verbindung im Gespräch: Direktflüge aus der Region in die USA? Das könnte bald wieder möglich sein

Derzeit sind Pläne im Gespräch, erstmals seit 25 Jahren wieder Direktflüge in die Vereinigten Staaten an einem Flughafen in der Region anzubieten. Sogar eine US-Botschafterin setzt sich dafür ein.

Von Cedric Huwig · · 3 min Lesezeit

Verbindung im Gespräch: Direktflüge aus der Region in die USA? Das könnte bald wieder möglich sein

SaarlandBlick zum NachbarnLuxemburgVerbindung im GesprächDirektflüge aus der Region in die USA? Das könnte bald wieder möglich seinLuxemburg·Derzeit sind Pläne im Gespräch, erstmals seit 25 Jahren wieder Direktflüge in die Vereinigten Staaten an einem Flughafen in der Region anzubieten. Sogar eine US-Botschafterin setzt sich dafür ein. 01. 08. 2026 , 08:48 UhrOhne Umstieg aus der Region in die USA reisen – das könnte in der Zukunft möglich sein. (Symbolbild)Foto: Malin Wunderlich/dpa/Malin WunderlichReisende aus demSaarland, die ohne Umstieg in die Vereinigten Staaten fliegen wollen, kommen nicht an den großen Flughäfen wie der in Frankfurt am Main vorbei. Wer seine Reise von Flugplätzen in der Region, wieSaarbrücken,LuxemburgoderFrankfurt-Hahnantreten will, kommt um einen Umstieg nicht herum. Doch das könnte sich bald ändern – zumindest wenn es nach der US-Botschafterin in Luxemburg, Stacey Feinberg, geht. Seit mehr als 25 Jahren keine Direktflüge mehr von Luxemburg in die USAWie RTL Luxemburg berichtet, haben Pläne über die Wiedereinführung einer Direktverbindung zwischen den Ländern wieder an Fahrt aufgenommen. Das stehe im Zusammenhang mit Feinberg, die im vergangenen Jahr ihr Amt im Großherzogtum angetreten hat. Genauer gesagt gehe es dabei um einen Direktflug nach New York. Neben den Flughäfen Saarbrücken-Ensheim und Frankfurt-Hahn (Hunsrück) liegt auch der Luxemburger „Findel“ in der Region. (Archivbild)Foto: Sabine SchwadorfDer Luxemburger Flughafen, der in Bezug auf die umliegende Nachbarschaft „Findel“ genannt wird, hat seit mehr als 25 Jahren keine Direktverbindung in die USA mehr. Zuletzt habe es Flüge von Icelandair mit Zwischenstopp in Island sowie einen kurzlebigen Versuch von Luxair gegeben, eine transatlantische Verbindung zu betreiben. Der Versuch der Fluggesellschaft habe schon nach einem halben Jahr geendet, so RTL. Mit Feinberg als Botschafterin könnte sich das ändern. Die Wiedereinführung eines Direktfluges habe hohe Priorität für ihr Mandat, betonte die Botschafterin gegenüber RTL. US-Botschafterin Feinberg hält sich mit Details bedecktHinter den Kulissen seien bereits Gespräche im Gange. Ein Vorteil von Direktflügen von Luxemburg in die USA sei die Möglichkeit, US-Zoll-Vorabfertigungen beim Abflug im Großherzogtum zu ermöglichen. So könnten Geschäftsreisende wertvolle Zeit sparen. Mit Details hat sich US-Botschafterin Feinberg im Gespräch mit RTL Luxemburg zurückgehalten. Sie warte mit Einzelheiten bis zu einer offiziellen Ankündigung. Was sie hat durchblicken lassen: Gespräche zwischen ihr, dem luxemburgischen Botschafter sowie anderen Parteien habe es schon gegeben. 50 BilderBilder des Tages – die interessantesten Fotos aus aller Welt50 BilderFoto: AP Photo/Antonio Sempere/Antonio SempereErfolg einer Direktverbindung hängt wohl maßgeblich von US-Fluggesellschaften abNeben der Stärkung des Tourismus in beiden Ländern bestehe ein weiterer Vorteil darin, dass ein Direktflug mehr Geschäftsreisende anlocken könnte. Feinberg erklärte RTL, dass viele Führungskräfte aus beiden Ländern mehr unternehmen würden, wenn es einfacher wäre, in das jeweils andere Land zu reisen. Die Pläne sind in der Politik im Großherzogtum auf Begeisterung gestoßen. Sowohl Yuriko Backes, unter anderem Ministerin für Mobilität und öffentliche Arbeiten, als auch Lex Delles, Minister für Wirtschaft, KMU, Energie und Tourismus, hätten ihre Unterstützung für die Pläne ausgesprochen. Luxair-Chef Gilles Feith begrüßt die Initiative laut RTL ebenfalls. Gleichzeitig weise er darauf hin, dass Luxair derzeit kein Flugzeug hat, das solch einen Langstreckenflug bewerkstelligen könne. Die luxemburgische Fluggesellschaft sei allerdings bereit, US-amerikanische Fluggesellschaften beim Thema Direktflüge zu unterstützen. So hänge der Erfolg der Pläne wohl davon ab, ob eine US-Fluggesellschaft das Großherzogtum zu einem seiner Reiseziele erklären will, schreibt RTL Luxemburg. RTLSaarlandBlick zum NachbarnLuxemburgZur Startseite

Quelle: saarbruecker-zeitung.de

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