Verhandlungen zwischen USA und Iran beginnen in Schweizer Luxushotel
Newsblog zum Krieg in NahostVerhandlungen zwischen USA und Iran beginnen in LuxushotelAktualisiert am 21. 06. 2026 - 14:53 UhrLesedauer: 34 Min. Trump erwägt eine eigene Maut in der Straße von Hormus. In der. . .

Newsblog zum Krieg in NahostVerhandlungen zwischen USA und Iran beginnen in LuxushotelAktualisiert am 21. 06. 2026 - 14:53 UhrLesedauer: 34 Min. Trump erwägt eine eigene Maut in der Straße von Hormus. In der Schweiz starten Verhandlungen. Alle Entwicklungen im Newsblog. Loading. . . EmbedSonntag, 21. JuniVerhandlungen zwischen USA und Iran beginnen in LuxushotelIn der Schweiz sind nach Angaben des Vermittlers Katar die Gespräche zwischen demIranund denUSAgestartet. Ein erstes Treffen auf hochrangiger Ebene habe begonnen, teilte ein Sprecher des katarischen Außenministeriums heute mit. Dabei seien neben Vertretern aus den USA und dem Iran auch Delegationen der vermittelnden LänderPakistanund Katar vertreten. Man habe die Hoffnung, dass die Treffen zu einer "umfassenden und dauerhaften Einigung führen zu allen Punkten im Rahmenabkommen", auf dasWashingtonund Teheran sich geeinigt haben, hieß es. Bei den Verhandlungen solle es in Arbeitsgruppen auf technischer Ebene um die Bedingungen eines finalen Abkommens zwischen den USA und dem Iran gehen, teilte das katarische Außenministerium mit. Zudem soll es um die Umsetzung der beschlossenen Punkte aus dem Rahmenabkommen gehen und um die Fortschritte zu einer endgültigen Vereinbarung. Die Gespräche finden in dem renommierten Schweizer Luxushotel Bürgenstock statt. Mehr zu dem Hotel lesen Sie hier. Umfrage: 92 Prozent der Israelis sehen Iran als KriegssiegerEine überwältigende Mehrheit von 92 Prozent der Israelis sieht den Iran laut einerUmfrageals Sieger des jüngsten Kriegs in der Region. Rund 83 Prozent waren demnach außerdem überzeugt, dass der Feldzug Israels langfristige Sicherheit geschwächt habe, wie israelische Medien über die Umfrage der Hebräischen Universität inJerusalemin Zusammenarbeit mit dem Agam-Institut berichteten. 86 Prozent der 3. 644 Befragten im Alter ab 17 Jahren bewerteten die Ergebnisse des Kriegs negativ. Es handelte sich um eine repräsentative Stichprobe der Bevölkerung, die Fehlermarge betrug 2,2 Prozent. Die Befragung fand zwischen dem 17. und 20. Juni statt. Peseschkian: USA werden iranisches Recht auf Urananreicherung akzeptieren müssenUnmittelbar vor Beginn der Verhandlungen mit den USA in der Schweiz hat der Iran auf sein Recht zur Urananreicherung gepocht, zugleich aber erneut ein Streben nach Atomwaffen ausgeschlossen. "Was die USA verlangen, ist, dass der Iran keine Atombombe baut. Das ist nichts Neues, und wir können es auch schriftlich zusichern, dass wir keine Absicht haben, eine Bombe zu bauen", wurde der iranische Präsident Masud Peseschkian am Sonntag auf seiner Website zitiert. "Wir werden jedoch unser Recht auf Anreicherung nicht aufgeben und die andere Seite wird keine andere Wahl haben, als dieses Recht zu akzeptieren", fügte er hinzu. Sperrzone für USA-Iran-Gespräche löst Flugsicherung-Panne in Zürich ausNach einer technischen Störung bei der Schweizer Flugsicherung Skyguide am Sonntagmorgen läuft der Betrieb amFlughafenZürich wieder weitgehend normal. Ausgelöst wurde die Störung durch eine kurzfristig eingerichtete Sperrzone über dem Schweizer Konferenzort Bürgenstock für Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran. Wegen der Panne kam es am Flughafen zu Ausfällen und Verspätungen. Bis zum Mittag seien zwölf Ankünfte und 14 Abflüge annulliert worden, teilte eine Sprecherin des Flughafens auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters mit. Zudem hätten sich mindestens 60 Abflüge verspätet, meist um 40 Minuten bis zwei Stunden. Weitere Auswirkungen im Tagesverlauf könnten noch nicht abschließend beurteilt werden. Iran: Verhandlungen mit USA auf einen Tag begrenztDie Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA im schweizerischen Bürgenstock sollen nach Angaben aus Teheran nur einen Tag dauern. Außenamtssprecher Ismail Baghai sagte im Staatsfernsehen IRIB, es sei nicht geplant, die Gespräche über den heutigen Termin hinaus fortzusetzen. Zunächst stünden bilaterale Treffen mit den pakistanischen und katarischen Vermittlerdelegationen an, am Nachmittag folge dann die Runde mit der US-Delegation. Neben den politischen Gesprächen sind auch Arbeitsrunden auf Expertenebene geplant. Die sollen sich unter anderem um die Freigabe blockierter iranischer Bankkonten und mögliche Sanktionserleichterungen drehen. Der iranische Zentralbankgouverneur Nasser Hemmati reiste dafür eigens in die Schweiz. Iranischer Agenturbericht: Straße von Hormus bleibt vorerst gesperrtKurz vor Beginn US-iranischer Gespräche in der Schweiz bleibt dieStraße von Hormusnach Berichten aus dem Iran weiter für die Schifffahrt gesperrt. Die Marine der Revolutionsgarden habe bislang keine Durchfahrtsgenehmigungen für die Meerenge erteilt, meldet die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf einen Insider. Die USA und der Iran hatten sich auf eine 60-tägige Waffenruhe geeinigt, um über ein Friedensabkommen zu verhandeln. Als Reaktion auf israelische Angriffe imLibanonhatten die iranischen Revolutionsgarden die Meerenge jedoch am Samstag für geschlossen erklärt. Das US-Militär hatte dagegen mitgeteilt, dass weiterhin Handelsschiffe in der Wasserstraße unterwegs seien. Bericht: Sieben Tote bei neuen Angriffen Israels im LibanonBei erneuten israelischen Luftangriffen im Libanon sind nach dortigen offiziellen Angaben mindestens sieben Menschen getötet worden. Bei einem Angriff in der Bekaa-Ebene im Osten des Landes seien fünf Menschen getötet worden, darunter ein Kind, eine Frau und zwei ältere Menschen, berichtete die Staatsagentur NNA am Morgen. In der Nähe der südlichen Küstenstadt Tyrus seien zudem zwei Palästinenser ums Leben gekommen. Israels Armee äußerte sich zunächst nicht zu den Berichten. Loading. . . Loading. . . Loading. . . Laut libanesischen Sicherheitskreisen überwachen israelische Bodentruppen einen strategisch wichtigen Hügel nahe der Stadt Nabatija genau, auch wenn sie dort noch nicht die Kontrolle übernommen haben. Die Hisbollah soll hier mehrere Tunnel und Höhlen nutzen, wo sich auch Hisbollah-Kämpfer und Kommandeure von Irans Revolutionsgarde verstecken sollen. US-Vizepräsident Vance für Gespräche mit dem Iran in der Schweiz angekommenUS-Vizepräsident JD Vance ist für die Friedensverhandlungen mit dem Iran in der Schweiz angekommen. Das Flugzeug von Vance landete am Sonntagmorgen auf dem Luftwaffenstützpunkt Emmen nahe Luzern, wie der Sprecher des Stellvertreters von US-PräsidentDonald Trumpmitteilte. Bereits am Samstagabend war die iranische Delegation in der Schweiz angekommen, wie das Schweizer Außenministerium mitgeteilt hat. Iranische Delegation in der Schweiz angekommenVor den geplanten Gesprächen zwischen dem Iran und den USA in der Schweiz ist die iranische Delegation in der Alpenrepublik angekommen. "Wir begrüßen die Ankunft der iranischen Delegation in der Schweiz", erklärte das Schweizer Außenministerium am Samstagabend im Kurzbotschaftendienst X. Auch die iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete, die Delegation sei in der Schweiz angekommen. Vance auf dem Weg in die SchweizUS-Vizepräsident JD Vance ist zu Gesprächen mit dem Iran in die Schweiz aufgebrochen. Bei den bevorstehenden Verhandlungen werde es vorrangig um das iranische Atomprogramm und die Waffenruhe im Libanon gehen, sagte Vance am Samstag bei seiner Abreise vom Luftwaffenstützpunkt Joint Base Andrews zu Journalisten. Er selbst könne "nur ein oder zwei Tage dort bleiben". "Ich denke, wir werden hoffentlich Fortschritte in der Atomfrage erzielen und auch beim Waffenstillstand im Libanon vorankommen", sagte der Vize von US-Präsident Donald Trump. "Das sind die beiden großen Themen, auf die wir uns meiner Meinung nach konzentrieren sollten. "