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Vertreter aus dem Libanon und Israel verhandeln erneut in USA

Seit dem 28. Februar gab es Krieg im Nahen Osten: An diesem Tag griffen die USA und Israel Iran an. Gleich am ersten Tag gelang es ihnen dabei,Ajatollah Ali Chamenei, den obersten Führer Irans, sowie weitere. . .

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Vertreter aus dem Libanon und Israel verhandeln erneut in USA

Seit dem 28. Februar gab es Krieg im Nahen Osten: An diesem Tag griffen die USA und Israel Iran an. Gleich am ersten Tag gelang es ihnen dabei,Ajatollah Ali Chamenei, den obersten Führer Irans, sowie weitere Mitglieder der Führung des Landes zu töten. Doch anders, als von den USA geplant, kam es nicht zu einem schnellen Sieg. Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und viele Golfstaaten sowie dortige US-Militärbasen – und blockierte die für den weltweiten Ölhandel wichtige Straße von Hormus. Mitte Juni kam es dann vorerst zu einer Einigung auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs. Alle Infos zur Lage in Iran und in der kompletten Region finden Sie im Live-Ticker:US-PräsidentDonald Trumphatte kurz nach den ersten Militäraktionen davon gesprochen, dass es bei dem Krieg um die Sicherheit der USA gehe. Er sprach von einer Gefahr durch das iranische Raketenprogramm und erklärte, dass verhindert werden müsse, dass Iran eine Atombombe entwickeln könne. Israel begründet sein Vorgehen mit einer existenziellen Bedrohung durch das iranische Regime. Kritikerhalten das Vorgehen von den USA und Israel für völkerrechtswidrig. Trump drohte Iran nach gewaltsamer Niederschlagung von ProtestenSchon Wochen zuvor hatte Trump dem Regime Irans gedroht, als dieseszu Beginn des Jahres Massenproteste gewaltvoll niederschlug. Millionen Iranerinnen und Iraner hatten auf den Straßen gegen das Mullah-Regime demonstriert. Da das Internet zwischenzeitlich abgeschaltet worden war, gab es kaum gesicherte Informationen, doch es gibt Berichte über mehrere tausend getötete Demonstranten. Ebenfalls am Krieg beteiligt ist die von Iran unterstützte Terrororganisation Hisbollah im Libanon. Diese beschießt Israel, das wiederum Ziele im Libanon angreift und auch mit Bodentruppen in dem Nachbarland vorrückt. Straße von Hormus blockiert: Ölpreis steigt infolge des Krieges in IranDer Krieg hat auch Folgen auf die Weltwirtschaft, insbesondere auf den Ölpreis. Das liegt unter anderem daran,dass Iran die Straße von Hormus blockiert– eine Meerenge im Persischen Golf, durch die normalerweise rund ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls transportiert wird. (mit dpa)

Quelle: augsburger-allgemeine.de

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