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Weltgesundheitsorganisation: Eine halbe Million Kinder in Europa ohne Impfschutz

Die Zahl der völlig ungeimpften Kinder in Europa ist gesunken. Trotzdem haben weiterhin rund 824. 000 Kinder laut WHO keinen oder nur unzureichenden Impfschutz. Quelle: DIE ZEIT, dpa,yil15. Juli 2026, 7:36. . .

Von @zeitonline · · 2 min Lesezeit

Weltgesundheitsorganisation: Eine halbe Million Kinder in Europa ohne Impfschutz

Die Zahl der völlig ungeimpften Kinder in Europa ist gesunken. Trotzdem haben weiterhin rund 824. 000 Kinder laut WHO keinen oder nur unzureichenden Impfschutz. Quelle: DIE ZEIT, dpa,yil15. Juli 2026, 7:36 UhrIhr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://zon-speechbert-production. s3. eu-central-1. amazonaws. com/articles/aac632e0-1a0a-4b37-81dd-07a71d3d2acc/full_48fb42faaa62e0f1f1c2d76c7efd88de82d32778a4b7e2b544ea7a57992812184d4c02d27ebe0ad3ebaa216ccf4916e9. mp35KommentareIn Deutschland sind laut WHO und Unicef rund 21. 000 Kinder komplett ungeimpft. © Ina Fassbender/ AFP/ Getty ImagesIn der WHO-Europaregion ist die Zahl der völlig ungeimpften Kinder im vergangenen Jahr gesunken. Allerdings sei die Zahl jener, die keinen oder nur unvollständigenImpfschutz gegen Infektionskrankheitenhaben, weiterhin groß, teilen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das UN-Kinderhilfswerk Unicef mit. Insgesamt fehlte noch 566. 000 Kindern in der Regionjeglicher Impfschutz, 258. 000 Kinder seien demnach nur unzureichend geschützt. Für Deutschland geben WHO undUnicefdie Zahl der gar nicht geimpften Kinder mit 21. 000 an. Die WHO-Europaregion geht weit über die EU hinaus. Dazu zählen 53 Länder, darunter auch etwa die Türkei, Turkmenistan und Israel. Gut die Hälfte der gar nicht geimpften Kinder lebt in vier Ländern: Kasachstan, Türkei, Großbritannien und Aserbaidschan. WHO-Chef sorgt sich um Falschinformationen über ImpfrisikenIn Deutschland sieht die WHO vor allem Verbesserungsbedarf bei derHPV-Impfung gegen Papillomaviren. 55 Prozent der Mädchen seien voll dagegen geimpft, was zwar über dem regionalen Durchschnitt liegt, laut WHO aber dennoch unzureichend ist. Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten (Pertussis) sind die ersten Impfungen, die Babys erhalten. In der gesamten Europaregion lag die Rate für diese Impfungen bei 94 Prozent, wie im Jahr davor. 2019 waren es noch 96 Prozent. Rund 92 Prozent der Kinder bekamen dieerste Dosis der Masernimpfung, 2019 waren es noch 94 Prozent gewesen. Die UN-Organisationen zeigen sich besorgt über Rückgänge bei Impfraten in manchen Ländern. Die Gründe seien mitunter, dass Impfprogramme in zahlreichen Konfliktgebieten eingeschränkt seien. Außerdem fehle es an notwendigen Mitteln nach derKürzung von Entwicklungshilfen. Zudem benennt die WHO auch Falschinformationen über Risiken beim Impfen als Problem. »Impfstoffe haben in den letzten fünf Jahrzehnten mehr als 150 Millionen Menschenleben gerettet«, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Quelle: newsfeed.zeit.de

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