Zu billig? USA untersuchen deutsche Medikamenten-Preise
Newsblog zur US-PolitikUSA untersuchen deutsche Medikamenten-PreiseAktualisiert am 19. 06. 2026 - 03:51 UhrLesedauer: 9 Min. Merkel taucht zum Überraschungsbesuch bei Obama auf. Die USA schauen sich die Preise. . .

Newsblog zur US-PolitikUSA untersuchen deutsche Medikamenten-PreiseAktualisiert am 19. 06. 2026 - 03:51 UhrLesedauer: 9 Min. Merkel taucht zum Überraschungsbesuch bei Obama auf. Die USA schauen sich die Preise deutscher Medikamente an. Alle Entwicklungen im Newsblog. Donnerstag, 18. JuniUSA untersuchen deutsche Medikamenten-PreiseDieUSAhaben eine Handelsuntersuchung gegen Deutschland wegen der Preisgestaltung für Medikamente eingeleitet. Dies teilte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer am Donnerstag mit. Mit der Untersuchung nach Abschnitt 301 des US-Handelsgesetzes von 1974 solle geprüft werden, ob Deutschland für innovative Pharmaprodukte anhaltend zu wenig bezahle und dies unangemessen oder diskriminierend sei, hieß es weiter. Farbe von Reflecting Pool blättert schon abDie von US-PräsidentDonald Trumpangeordnete Renovierung des sogenannten Lincoln Memorial Reflecting Pool inWashingtonscheint zu scheitern: Am Donnerstag blätterte die frische Farbe vom Grund ab und verteilte sich im algenfarbenen Wasser - weniger als zwei Wochen, nachdem Trump die Fertigstellung der Arbeiten verkündet hatte. Der historische Pool wurde in diesem Jahr im Rahmen von Trumps umfassenden Plänen zur Umgestaltung der US-Hauptstadt im Rahmen eines 14,7 Millionen Dollar schweren Auftrags ohne Ausschreibung trockengelegt und neu gestaltet. Republikaner kritisieren Milliardensumme für den IranNach der Einigung zwischen den USA und demIranauf ein Rahmenabkommen wächst die Kritik an einzelnen Vereinbarungen – auch aus den Reihen der Republikaner von US-Präsident Donald Trump. Gerügt wird unter anderem ein 300 Milliarden Dollar schwerer Wiederaufbaufonds zugunsten der Islamischen Republik, den die USA zusammen mit regionalen Partnern auf die Beine stellen wollen. Der republikanische Senator Roger Wicker teilte mit, die 300 Milliarden Dollar ließen die Zahlungen im Rahmen des Abkommens von Präsident Obama aus dem Jahr 2015 wie einen "Klacks" erscheinen. Er fürchte, die USA könnten ihre im Iran-Krieg erzielten Erfolge damit wieder aus der Hand geben. Wicker gehört als Vorsitzender des für die Streitkräfte zuständigen Ausschusses zu den einflussreichsten Parlamentariern. Für offene Kritik an Präsident Trump oder am Krieg gegen den Iran, den die USA gemeinsam mitIsraelbegonnen haben, ist er nicht bekannt. Merkel überraschend bei Einweihung von Obama-MuseumEx-BundeskanzlerinAngela Merkel(CDU) ist überraschend zur Einweihung des Museums des früheren US-PräsidentenBarack ObamainChicagogekommen. Mit ihr auf der Bühne waren auch andere ehemalige Regierungschefs, etwa der frühere kanadische PremierministerJustin Trudeauund der italienische Ex-Premierminister Matteo Renzi. Merkel bekam stehenden Beifall der geladenen Gäste. Mit dabei waren unter anderem die frühere VizepräsidentinKamala Harris, Ex-US-PräsidentBill Clintonund seine Frau, die frühere AußenministerinHillary Clintonsowie der frühere PräsidentJoe Biden– sie alle sind Demokraten. Auch der republikanische Ex-PräsidentGeorge W. Bushbetrat später die Bühne. Merkel und Obama verbindet eine Freundschaft. So wird seine Rede vor demBrandenburger Tormit Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel im Museum als Musterbeispiel für Obamas diplomatische Bemühungen gezeigt. Ganz makellos war das Verhältnis allerdings keineswegs: So hatten die USA Merkels Telefon abgehört. Die Kanzlerin reagierte damals verschnupft darauf: "Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht. "Hegseth kündigt neue Überprüfung der US-Truppenpräsenz in Europa anUS-VerteidigungsministerPete Hegsethhat eine erneute Überprüfung der US-Truppenpräsenz in Europa angekündigt. Dabei werde in einem Zeitraum von bis zu sechs Monaten die "Streitkräftepräsenz und Stationierung der USA in Europa" begutachtet, sagte Hegseth bei einem Treffen der Nato-Verteidigungsminister inBrüsselam Donnerstag. Die Überprüfung solle sicherstellen, "dass dieNatosich schnell und unwiderruflich in Richtung eines von Europa geführten Bündnisses bewegt, in dem Europa die Hauptverantwortung für die Verteidigung Europas übernimmt", fügte er hinzu. Hegseth kritisierte das Ungleichgewicht bei Verteidigungsausgaben der europäischen Nato-Verbündeten. Nötig sei ein Militärbündnis, das über tatsächliche militärische Fähigkeiten verfüge, um abzuschrecken und die Führung bei der konventionellen Verteidigung Europas zu übernehmen, sagte er vor dem Treffen mit seinen Nato-Amtskollegen. Die Alliierten hatten US-Präsident Donald Trump beim Gipfel im vergangenen Jahr zugesagt, spätestens ab 2035 jährlich fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung und Sicherheit zu investieren. Bisher lag das Ziel bei zwei Prozent. "Viele Länder setzen dies um, einige müssen noch mehr tun, und wir werden darüber sowohl privat als auch öffentlich offen sprechen", sagte Hegseth. Knapp drei Wochen vor dem Nato-Gipfel in derTürkeitreffen sich heute die Verteidigungsminister in Brüssel. Thema bei den Beratungen soll unter anderem die Frage sein, wie die Europäer und Kanadier mit ihren Aufrüstungsbemühungen vorankommen. Rutte: US-Streichungen treten sofort in KraftDie Streichpläne des US-Militärs in Europa treten nach den Worten von Nato-Generalsekretär Mark Rutte umgehend in Kraft. Vor dem Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel machte er zugleich deutlich, dass verstärkte Anstrengungen der Europäer nötig seien, um militärischen Ersatz für die Abschreckung zu stellen. Loading. . . Loading. . . Loading. . . Rutte wies wiederholt darauf hin, dass es sich um Kürzungen im Rahmen eines Planungsinstrumentes (Nato Force Model) handele, während im Kriegsfall alle Verbündeten – auch die USA – maximale militärische Anstrengungen unternähmen. "Wenn es aber einen Krieg geben würde, werden wir alle an die Grenzen der Fähigkeiten gehen ("max out"), um sicherzustellen, dass wir den Krieg führen können", sagte Rutte dazu. Mit dem sogenannten Nato Force Model wird im Bündnis festgelegt, welche Mitgliedstaaten wie viele Kräfte und Fähigkeiten bereithalten und wie schnell diese verfügbar sein müssen. Rutte hatte bereits am Mittwoch bestätigt, dass die USA künftig weniger militärische Fähigkeiten für Abschreckung und Verteidigung unter Nato-Kommando in Bereitschaft halten.